ARTIST IN RESIDENCE

im Kunstpavillon Burgbrohl

mit Unterstützung des Kunst-Mentorings Rheinland-Pfalz

 

Wandern und Kunst im Brohltal-

Landschaft erforschen

 

11.3-14.4.2019

„Nur durch Bewegung kann ich den Raum erforschen und versuchen das Verhältnis des eigenen Körpers zur Umgebung zu begreifen und einzuordnen, was mir neue Erkenntnisse über mich und die Umwelt ermöglicht… Ich untersuche die Landschaft des Brohltals unter persönlichen und künstlerischen Gesichtspunkten, ich würde es eine Suche nach Impressionen nennen.“

 

 


 

 

 

Während des Aufenthaltes in Burgbrohl-Lützingen erforschte ich durchs Gehen die Landschaft des Brohltals. Einen Monat setzte ich mich intensiv mit der unmittelbaren, sehr abwechsungsreichen Umgebung ausseinader. Ich fotografierte, zeichnete, sammelte, schrieb und begegnete Menschen.

Unter anderem traf ich verschiedene Wanderexperten der Region. Jutta Dietzt, Wanderführerin und Burg Olbrück Expertin konne mir viel geologisches und geschichtliches erzählen. Gabriele Arzdorf, Achtsamkeitswanderführin, durfte ich auf eine ihrer geführten Wanderungen im Dunkeln begleiten und Werner Müller, Wanderführer und Entwickler des neuen Weges "Vulkan und Panoramaweg" traf sich mit mir um den kompletten Wanderweg (ca.15 km) mit mir zu erlaufen und mir viele nützliche Informationen zur Planung dieser Route und zur Geschichte der Region zu erzählen.

Auch bot ich zwei offene Workshops an, in  denen wir gemeinsam eine von mir entwickelte Strecke im Dorf Spaziergangswissenschaftlich untersuchten. Ich hielt an  besonderen Stellen an und berichtete und zeigte, dass von mir wahrgenommen. Schnell kam man in einen direkten Ausstausch, der mich in meiner Arbeit sehr bereichert.

Die eigene Atelierarbeit, das Wandern und die Begegnung mit Menschen flossen während dieses Projektes zusammen und ineinander über.

 

"Aber die Landschaft"-

Abschlusspräsentation

 

31.03.2019

Am Ende des Forschungsaufenthaltes zeigte ich das vor Ort entstandene.

Für die Besucher wahren während der Vernissage Papierarbeiten mit Zeichnungen und Collagen zu sehen, die von gefundenen Steinen und Papiermüll ausgehen, oder Impressionen von Hügellandschaft festhalten.

Auch entstand eine Fotoserie die sich mit menschengemachten Haufen und Hügeln und der Analogie zu Hügellandschaft beschäftigt.

Gefundene Gegenstände und kurze poetische Sätzte fanden in einer Bodenarbeit zusammen. Monotypien mit poetischer Schrift waren ebenfalls zu sehen.

 

Zur Vernissage fand ein Künstlerinnengespräch mit Julia Malchereck statt.

 

Vor der Präsentation besuchten mich die Künstlerinnenkolleginnen aus dem Kunst-Mentoring Netzwerk Rheinland-Pfalz und Dr. Katharina Popanda (Geschäftsführein der Stiftung Rheinland Pfalz für Kultur)

 

Fotos: Karin Meiner


Waschsalon-

ein Projekt der Kulturrepublik

 

Am Abend wird ein Selbstbedienungswaschsalon während des normalen Betriebs bespielt.

Sechs Künstler zeigen ineinander übergehende Performances.